Der Sport

Dressur

 

In der ersten Runde der Dressur, die traditionell am Freitag stattfindet, absolvieren die Teilnehmer eine Mannschaftsdressurprüfung der Klasse A. Hier losen die teilnehmenden Mannschaften jeweils drei Pferde, die sie nach eigenem Ermessen untereinander aufteilen dürfen.

Somit treten immer drei Mannschaften auf denselben drei Pferden gegeneinander an. In dieser Runde erhalten die Teilnehmer eine Wertnote für ihre individuelle Leistung, als zusätzliche Besonderheit wird eine Mannschaftsnote für den Auftritt der Reiter als eine Mannschaft vergeben.

Für die zweite Runde der Dressurprüfung qualifizieren sich die 15 Sieger aus der ersten Runde. Ab dieser Runde werden die Pferde den einzelnen Reitern zugelost. Auch hier treten jeweils drei Reiter pro Pferd in einer Dressurprüfung der Kl. L (Trense) gegeneinander an.

Die fünf K.O.-Sieger aus der zweiten Runde sowie ein „Lucky Looser“ (geringste Differenz zum Besten auf ihrem Pferd) qualifizieren sich für die dritte Runde in der Dressur. Das Viertelfinale, eine Dressurprüfung der Klasse L (Kandare) besteht dann aus sechs Teilnehmern, die auf drei Pferden gegeneinander antreten.

Im Halbfinale Dressur, der vierten Runde, starten die drei K.O.-Sieger aus dem Viertelfinale in einer Dressurprüfung der Klasse M gegeneinander an. Das Dressurfinale tragen die beiden K.O.-Sieger des Halbfinals traditionell zum Abschluss des Finalsonntags in einer Dressurprüfung der Klasse S mit Pferdewechsel auf zwei verschiedenen Finalpferden aus. Hier ist mit einem Pferd eine Pflichtaufgabe der Klasse S zu absolvieren, mit dem anderen Finalpferd eine Kür auf dem Niveau der Klasse S.

 

Springen

 

Die Springprüfung wird analog zur Dressurprüfung in den 5 Runden mit identischen Reiter- und Pferdezahlen ausgetragen. Auch hier losen die Teilnehmer in der ersten Runde ihre Pferde Mannschaftsweise, anschließend je Teilnehmer.

In der ersten Runde der Springprüfung absolvieren die Teilnehmer eine Stilspringprüfung der Klasse A (Höhe ca. 1,00m). Die K.O.-Sieger der ersten Runde treten in der zweiten Runde in einer Stilspringprüfung der Kl. L (Höhe ca. 1,10m) gegeneinander an.

Die sechs Teilnehmer des Viertelfinales  müssen sich in einer Stilspringprüfung der Klasse L (Höhe ca. 1,20m) beweisen. Im Halbfinale Springen (4. Runde) kämpfen wird in einer Springprüfung der Klasse M (Höhe ca. 1,30m) um den Finaleinzug geritten.

Das Springfinale tragen die beiden K.O.-Sieger des Halbfinals am Finalsonntag auf zwei Pferden in einer Springprüfung der Klasse S (Höhe ca. 1,40m) mit Pferdewechsel aus.

 

Mannschaftsfinale

 

Das Mannschaftsfinale ist eine Besonderheit, die die DHM von anderen Studentenreitturnieren unterscheidet.

Die drei erstplatzierten Mannschaften nach der Vorrunde der Mannschaftswertung treten am Finalsonntag in einem gesonderten Mannschaftsfinale gegeneinander an. Hier wird eine Mannschaftsdressurprüfung der Klasse L (Kandare) und eine Springprüfung der Klasse L absolviert. Die Ergebnisse der Vorrunden werden auf Null gesetzt und die Karten völlig neu gemischt. Der Sieger des Mannschaftsfinals darf sich Deutscher Hochschulmeister nennen.

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