Die Studentenreiterei

Die Studentenreiterei verbindet reitsportbegeisterte junge Menschen auf der ganzen Welt.

Auf nationalen und internationalen Hochschulvergleichsturnieren messen sich Studierende untereinander und knüpfen dabei wertvolle Kontakte und Freundschaften. Viele Reiter, die ein Studium absolvieren, haben währenddessen keine Möglichkeit, ihren Sport auf Turnieren auszuüben. Oft fehlt es an Zeit, Geld oder Pferden.

Vor diesem Hintergrund entstand die Idee der Studentenreiterei, die bereits seit dem 17. Jahrhundert im Hochschulsport verankert ist. Die Besonderheit eines CHUs (Concours Hippique Universitaire) ist, dass zur Teilnahme kein eigenes Pferd mitgebracht werden muss, sondern Pferde von Reitschulbetrieben und Privatbesitzern zur Verfügung gestellt werden.

Die Prüfungen finden in Dressur und Springen statt und beginnen mit der Klasse A. Nur der beste Reiter auf einem Pferd erreicht die nächste Runde, die in der nächsthöheren Klasse ausgetragen wird. Dadurch, dass die Pferde für alle Teilnehmer gleichermaßen unbekannt sind, ist dieses System besonders auf Fairness ausgerichtet. Insbesondere kommt es darauf an, wie gut sich der Reiter auf das jeweilige Pferd einstellen kann. Die besten zwei Teilnehmer erreichen schließlich das Finale, das auf CHUs in einer Dressur- bzw. Springprüfung der Klasse M ausgetragen wird. Auf einer Meisterschaft wird sogar in den olympischen Disziplinen bis zur schweren Klasse geritten.

Der sportliche Aspekt ist aber nicht der einzige, der die Studentenreiterei ausmacht. Abends wird ausgiebig gefeiert, sodass sich der Besuch einer solchen Veranstaltung auch für die Unterstützer der einzelnen Reitgruppen lohnt, die sich nicht selbst in den Sattel schwingen. 

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